
Promis auf Verbrecherjagd beim Mörderspiel
Der Leichenfundort versperrt den Eingang zum Saal. Drinnen sitzen ehemalige Internatsschüler, die nach 15 Jahren zu einem Klassentreffen eingeladen wurden – auch die Französischlehrerin Isabel Dumont. Doch die wurde erschossen, direkt vor der Tür. Ein Eifersuchtsdrama, Geldgier oder was steckt dahinter? Kommissar Freddy Schenk kniet vor dem abgesperrten Fundort, kratzt sich am Kopf und nimmt die Ermittlungen auf.
Keine Leiche zum Dessert, sondern eine Tote vor dem ersten Gang servierte das Laatzener Copthorne Hotel beim Mörderspiel „Klassenteffen”. Dietmar Bär, alias Freddy Schenk aus dem TV„Tatort”, begab sich gemeinsam mit den 200 Gästen (unter ihnen vier Verdächtige) auf Mördersuche. Mit dabei auch Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann und Liesel Westermann-Krieg (gewann 1968 die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Mexiko). Heister-Neumann musste als verdächtige Bärbel Mittler auf die Bühne – zum Verhör, hatte aber kein wirkliches Motiv.
Mörderspiel ist eine Kombination aus Theater, Krimi und Dinner. Während die Polizei von echten Schauspielern dargestellt wird, sind die Gäste die Ermittler und sollen den oder die Mörderin dingfest machen Die Premiere „Klassentreffen” war gleichzeitig eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Opferhilfsorganisation Weißer Ring und erbrachte 5800 Euro. Für diesen guten Zweck eilte Bär sogar von Berlin nach Laatzen. CS
Wird verhört: Elisabeth Heister-Neumann.